Volles Haus beim JU-Kamingespräch mit Herbert Lichtinger


JU Kamingespräch 2014

Sallach. (hs) Über den sehr guten Besuch beim ersten Kamingespräch der JU am Montagabend im Gasthaus Hagn herrschte natürlich bei den Organisatoren – JU-Ortsvorsitzender Paul Lampert und seiner Vorstandschaft – berechtigte Freude. Leo Hofmeier gab  als wortgewandter Moderator  Bürgermeisterkandidat Herbert Lichtinger Gelegenheit, seine ehrgeizigen Ziele und Visionen zur Zukunftssicherung Geiselhörings darzustellen.

Nach der Begrüßung und Begründung der Idee für das erste Kamingespräch der CSU Geiselhöring durch JU-Vorsitzenden Paul Lampert startete sofort Leo Hofmeier, in der vergangenen Legislaturperiode Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion, mit seinen Fragen.

Diese gaben Herbert Lichtinger reichlich Gelegenheit, sowohl über seine Empfindungen  und Erlebnisse in den Wochen nach der Kommunalwahl am 16. März 2014, als auch über seine Erlebnisse und Tätigkeiten in seiner fünfmonatigen Amtszeit als Bürgermeister von Geiselhöring zu berichten.

Verständlicherweise waren Fragen wie „Wie hast Du Dich gefühlt als die ersten Vorwürfe laut wurden?“ oder „Fühlst Du Dich von den Medien fair behandelt?“ einerseits für die vielen Zuhörer sehr interessant, andererseits verlangten sie von Lichtinger, sich noch einmal an diese schweren Wochen zu erinnern und persönliche Gefühle vor der Öffentlichkeit preiszugeben.

Leichter war die Frage “Was konntest Du in den fünf Monaten Deiner Amtszeit als Bürgermeister bewegen?“ für Lichtinger zu beantworten. „Ich habe sehr positive Rückmeldungen erhalten.“ So war es möglich, den damals noch ausstehenden Haushalt für 2014 zu verabschieden, die dringend notwendigen Straßensanierungen und eingehende Bauanträge zu behandeln. Auch der Beitritt zum kommunalen Behördennetz des Landkreises, die vorzeitige Tilgung von 500.000 Euro Schulden für das Industriegebiet, die Einstellung eines Azubis für die Verwaltung und die Bedarfsumfrage zur Errichtung eines Pendelbusses zum Sünchinger Bahnhof sei vollzogen worden. Auf die Frage „Warum trittst Du wieder an?“ gab Lichtinger natürlich reichlich Gelegenheit, seine Ideen für die Förderung von Gewerbe und Wirtschaft, seine sachkundige Unterstützung zur optimalen Nutzung öffentlicher Fördermittel, die Entwicklung der Ortsteile durch Dorferneuerung, den Ausbau der Breitbandversorgung und nicht zuletzt zum kontinuierlichen Schuldenabbau darzulegen.

Nach Leo Hofmeier hatten  die Zuhörer reichlich Gelegenheit, selbst ihre persönlichen Fragen an den Bürgermeisterkandidaten der Geiselhöringer CSU zu stellen.